Zukunft als Student? Studieren auf Probe - Wirtschaftsblog

Nicht jeder Abiturient hat bis zu den Prüfungen eine konkrete Vorstellung davon, wie es nach der Schule weitergehen soll. Nur die Wenigsten wollten schon immer Arzt, Priester oder Rechtsanwalt werden. Daher ist in der Regel zunächst die erste Frage: Studium oder Ausbildung in einem Betrieb? Während es landläufig bekannt ist, dass man in zahlreichen Unternehmen vor der Ausbildung sich mithilfe eines Praktikums einen Eindruck vom späteren Beruf machen kann, so wissen Viele nicht, dass man auch an diversen Hochschulen Schnupperwochen in mehreren Fakultäten machen kann. In dieser Zeit können nicht nur Seminare besucht werden, sondern auch ein Treffen mit Vertretern der einzelnen Fachschaften geben Aufschluss über Studieninhalte- und abläufe. Fängt man rechtzeitig mit solchen Probewochen an, kann dies eine wertvolle Entscheidungshilfe für die Zukunft sein.

Wer sich mit dem Gedanken trägt ein Lehramtsstudium aufzunehmen, kann auf http://www.meinunterricht.de/Home.html nicht nur Schulmaterial online finden, sondern hat hier auch die Gelegenheit sich mit erfahrenen Pädagogen auszutauschen. So bietet sich hier etwa aufgrund der Erfahrungen der einzelnen Lehrer die Möglichkeit, zu entscheiden, welcher der drei Studiengänge zum Lehramt in Frage kommt. Soll es beispielsweise die Primarstufe sein, die sich in erster Linie mit den Lehrinhalten der Grundschule beschäftigt oder die Sekundarstufe I und II. Letztere unterschieden sich dadurch, dass mit der Sekundarstufe I die Lehrbefähigung bis Klasse 10 erworben wird, und die Sekundarstufe II erlaubt das Unterrichten bis zum Abitur, abhängig von der studierten Fächerkombination.

Eine umfassende Information vor Studienbeginn ist allerdings nicht nur eine Entscheidungshilfe, sondern spart unter Umständen auch den Studiengangwechsel nach dem ersten Semester. Denn auch dieser ist nicht immer ganz so einfach, da auf zahlreichen Fächern nach wie vor ein Numerus Clausus liegt oder über die ZVS (zentrale Studienplatzvergabe) abgewickelt wird. Im letzteren Fall hat man keinen Einfluss auf die Standortwahl der Hochschule.